top of page

Warum strategische Resilienz gerade für kleine Unternehmen in der Schweiz so wichtig ist! nubiz weekly

Stärke deine Abwehrkräfte - das gilt auch für kleine Unternehmen in der Schweiz
Stärke deine Abwehrkräfte - das gilt auch für kleine Unternehmen in der Schweiz

Als kleines Unternehmen in der Schweiz bewegst du dich im Spannungsfeld zwischen begrenzten finanziellen, personellen und organisatorischen Ressourcen und einem Marktumfeld, das sich immer schneller verändert. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie plötzlich sich Rahmenbedingungen ändern können – z.B. durch Pandemien, Lieferkettenprobleme, Energiepreise und geopolitische Spannungen. Wenn nun an sich schon die Gewinnmarge eher klein und der Spielraum beschränkt ist, wie will man dann rasch auf sich ändernde Einflussfaktoren reagieren? Um das geht es im aktuellen nubiz weekly Artikel.


Warum strategische Resilienz gerade für kleine Unternehmen so wichtig ist


Es gibt Dinge, die in der Schweiz sehr zuverlässig sind: pünktliche Züge, feine Schokolade und die Tatsache, dass KMU in der Regel operativ funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Jedenfalls so lange, wie niemand am Konzept rüttelt.


Hier entsteht aber oft ein grosses Problem.


Weniger als ein Drittel aller KMU kann sein Geschäftsmodell innerhalb von sechs Monaten anpassen, und für 20% wäre ein unerwarteter Umsatzrückgang gar existenzbedrohend (Quelle: NZZ KMU-Barometer 2026).


Schweizer KU und KMU sind wahre Meister darin, ihre Sache gut zu machen. Aber sie tun sich schwer damit, Dinge anders zu machen. Etwa wie ein Restaurant, das seit 30 Jahren das gleiche Menü serviert und überrascht ist, dass die Gäste plötzlich qualitative Ansprüche an ein veganes Angebot anmelden.


Warum passiert das?


Das ist menschlich! Der Alltag frisst jede Minute. Man reagiert schneller, als man denkt, und denkt weniger, als man sollte.


Doch die Welt dreht sich weiter und scheint dabei immer schneller zu rotieren.


Die Realität 2026


Kleine Unternehmen stehen heute unter Druck von allen Seiten:

  • Digitalisierung

  • Fachkräftemangel

  • Preisdruck

  • Regulatorik

  • Kundenerwartungen

  • Konkurrenz


Um nur einige Faktoren zu benennen. Genau deshalb ist strategische Resilienz kein Luxus, sondern eine Versicherung.


Die Lösung

Wie fit ist dein Unternehmen? Die nachfolgenden Hilfsmittel helfen in der Praxis, nicht nur zu überleben, sondern zu wachsen, auch wenn der Markt gerade Samba tanzt.


  1. Der Geschäftsmodell-Check


Funktioniert wie ein Gesundheitscheck beim Arzt, nur ohne kalte Hände.


Er zeigt:

  • Wo das Unternehmen tatsächlich Geld verdient

  • Wo es Geld verliert

  • Welche Kundensegmente wirklich tragen

  • Welche Angebote veraltet sind

  • Wo Chancen liegen, die bisher nicht registriert wurden

  • Wo die grössten Risiken bestehen


Der Check liefert Klarheit und Übersicht und bringt wichtige Fragen ans Tageslicht, die man mit einer passenden Strategie beantworten kann.


  1. Krisen- und Resilienzstrategien


Resilienz bedeutet nicht, Krisen zu vermeiden. Es bedeutet, sie zu überstehen und stark daraus hervorzugehen.


Typische Bausteine:

  • Finanz- und insbesondere Liquiditätsplanung

  • Lieferketten-Diversifikation

  • Szenariendenken

  • Vertretungs- und Ersatzlösungen

  • Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten


Denke an einen kleinen Produktionsbetrieb, der eine zweite Lieferantenquelle aufbaut und dadurch seinen Betrieb aufrechterhalten kann, wenn der Hauptlieferant ausfällt, während andere in der gleichen Situation Zeit und Geld verlieren.


  1. Markt- und Wettbewerbsanalysen


Viele kleine Unternehmen kennen ihre Konkurrenz etwa so gut wie die Nachbarn im dritten Stock: Man grüsst sich, aber eigentlich weiss man nichts voneinander.


Eine gute Analyse zeigt:

  • Aktuelle Trends und Erwartungen

  • Veränderungen im Verhalten der Zielgruppen und alternative Zielgruppen

  • Profilierungsmöglichkeiten

  • Wichtige Einflussgrössen im Markt und deren Entwicklung

  • Verhalten der Anbieter und damit einhergehender Erfolg


Denke an das kleine Fitnessstudio, das entdeckt, dass niemand in der Region Firmenfitness anbietet.


  1. Szenarioplanung


Eine solide Szenarioplanung schützt vor ungesundem Optimismus.


Man entwickelt:

  • Ein Best-Case-Szenario

  • Ein Real-Case-Szenario (realistische Erwartung)

  • Ein Worst-Case-Szenario


und definiert, was man in jedem Fall tun würde.


Gerade in Branchen, wo grössere Hebel wirken, wie im Tourismus oder im Import- und Exportgeschäft, empfehlen sich solche Planungen und natürlich auch bei grösseren Veränderungen wie z.B. Investitionen, Anpassungen, Nachfolgeplanungen.


Warum das alles?


Früher war Stabilität das Gegenteil von Veränderung. Heute ist Stabilität das Ergebnis von kontinuierlicher Anpassung.


Die gute Nachricht: Das braucht jetzt nicht eine Doktorarbeit mit einer Präsentation à 100 Seiten, die mangels Praxistauglichkeit relativ rasch in der runden Ablage landet und dabei nur Kosten verursacht.


Es braucht aber Abstand, Objektivität und die Bereitschaft, tatsächlich Zeit und Hirnschmalz zu investieren. Es braucht Klarheit bei der Ausgangslage und aktuelle Marktkenntnisse sowie die Bereitschaft, konsequent zu handeln.


Dabei kann eine Aussensicht helfen, und diese ist, wie im Fall von nubiz, für kleine Unternehmen tragbar und zeigt schon im Vorfeld transparent auf, was erwartet werden kann, ohne dass Kosten entstanden sind.


Dazu holst du dir am besten hier online unverbindlich die kostenlose schriftliche Ersteinschätzung ab.


Falls du Fragen hast zum Thema, kannst du mich auch jederzeit kontaktieren.


Viel Erfolg für dich und dein Unternehmen!


Alex Osterberger-Barrett

nubiz Coaching & Beratung




 
 
 

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page