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Selbstständigkeit. Für alle, die den Schritt wagen wollen, aber noch zögern.
Selbstständigkeit. Für alle, die den Schritt wagen wollen, aber noch zögern.

Ich kenne viele Menschen, die diesen einen Satz im Kopf haben, den sie sich kaum auszusprechen trauen:


Ich glaube, ich könnte mehr aus meinem Leben machen, aber ich weiss nicht, ob ich das wirklich durchziehen kann.


Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du hast eine Idee, eine Leidenschaft oder einfach den wachsenden Wunsch, nicht mehr für die Träume anderer zu arbeiten. Gleichzeitig bestehen Zweifel, Angst, Verantwortung und Verpflichtungen.


Als Businesscoach sage ich dir nicht, dass du den Sprung unbedingt wagen sollst. Das wäre unverantwortlich. Was ich dir sagen kann: Es gibt eine Reihe von Fragen, die du dir radikal ehrlich stellen musst. Die Selbstständigkeit ist weder das Paradies, das manche versprechen, noch das Harakiri, vor dem andere warnen. Sie ist eine bewusste Entscheidung - und zwar eine ganz persönliche und individuelle.


Warum willst du dich selbstständig machen?


Die ehrlichste Frage zuerst! Bevor wir über Businesspläne, Steuern oder Zielgruppen sprechen: Was treibt dich wirklich an? Es gibt gute und weniger gute Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeit.


Zu den nicht so guten Gründen gehören:

  • Du bist unzufrieden, aber weisst noch nicht womit genau

  • Du hast Angst vor Stillstand, aber keine konkrete Vision

  • Du magst deinen Vorgesetzten nicht


Zu den tragfähigeren Gründen gehören:

  • Du willst Werte schaffen und hast eine klare Vorstellung, wie das aussehen soll

  • Du hast eine Vision von einem Unternehmen, das du verantwortungsvoll und mit dem nötigen Respekt aufbauen möchtest

  • Du bist bereit, für eine begrenzte Zeit weniger Sicherheit zu akzeptieren, im Tausch gegen mehr Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung


Die Selbstständigkeit ist kein Ausweg. Sie ist ein Aufbruch. Der Unterschied ist fundamental!


Rahmenbedingungen: Was hast du & was brauchst du?


Bevor du planst, nimm eine klare Bestandesaufnahme vor:


Finanziell

  • Wie viele Monate kannst du ohne Einkommen überleben?

  • Was sind deine monatlichen Fixkosten im privaten Haushalt?

  • Was musst du verdienen um glücklich zu leben und ausreichend vorzusorgen?

  • Hast du Verpflichtungen, die einen konstanten Geldfluss verlangen und wer ist von dir und deinem Einkommen alles abhängig?


Persönlich

  • Wie hoch ist deine Risikobereitschaft und dein Durchhaltevermögen?

  • Trägt dein soziales Umfeld deine Entscheidung 100% mit und stützt es dich, auch wenn es hoprig wird?

  • Wie gehst du mit Unsicherheit und unstrukturierten Phasen um?


Die Fragen mögen banal klingen, aber viele Menschen müssen nach relativ kurzer Zeit aufgeben, weil entweder der finanzielle Runway falsch kalkuliert wurde oder sie mit der Unsicherheit schlicht nicht umgehen können.


Familie und Verantwortung


Wenn du in einer Partnerschaft lebst oder Kinder hast, ist die Selbstständigkeit keine Solo-Entscheidung. Ich empfehle: Führt das Gespräch explizit. Es braucht eine ehrliche Strategiesitzung mit den Menschen, die mit dir diese Reise mitgehen sollen.


  • Wie lange kann dein Vorhaben mitgetragen werden?

  • Was passiert, wenn es nach x Monaten noch nicht trägt?

  • Was wird von dir zu Hause erwartet und kannst du beides gewährleisten?

  • Was sind die gegenseitigen Erwartungen in der Aufbauphase?

  • Gibt es ein gemeinsames Verständnis von Erfolg und Misserfolg und können alle damit leben?


Die Familie oder dein Partner/deine Partnerin kann die grösste Stütze, aber auch die grösste Bremse sein (letzteres kommt oft zustande, wenn vorher eben nicht klar kommuniziert wurde).


Bist du geeignet dafür?


Eine unbequeme Frage und trotzdem eigentlich die wichtigste. Nicht jeder Mensch ist für die Selbstständigkeit gemacht. Das ist keine Schwäche, sondern Selbsterkenntnis.


Eigenschaften, die in der Selbstständigkeit entscheidend sind:

  • Selbstdisziplin

  • Frustrationstoleranz

  • Flexibilität

  • Akquisebereitschaft

  • Lernbereitschaft

  • Entscheidungsfreude

  • Durchhaltewille

  • Fähigkeit, Hilfe anzunehmen


Gleichzeitig gilt: All das lässt sich trainieren. Niemand startet perfekt. Die Frage ist: Bist du bereit, konsequent an dir zu arbeiten und hast du eine solide Basis?


Einstiegsbarrieren: Was kann dich aufhalten?


Viele angehenden Gründer:innen unterschätzen die administrativen und rechtlichen Hürden. Das sind keine K.O.-Kriterien, aber du solltest sie kennen:


  • Rechtsform/Gründung

  • Versicherungen und Beiträge, insbesondere auch Sozialversicherungen

  • Buchhaltungspflichten

  • Mehrwertsteuer

  • Plus weitere spezifische Bewilligungen, Lizenzen und Vorschriften, die je nach Gewerbe anfallen


Mein Rat: Lass dich beraten! Unwissen kann teuer werden.


Wie lange dauert es, bis du verdienst, was du brauchst?


Ein Punkt, der fast immer unterschätzt wird, denn alles dauert länger als gedacht und der Preis der Lernkurve wird in Zeit und Geld beglichen.


Wenn du frisch startest, verdienst du in der Regel in den ersten Monaten kaum etwas, ab 6 - 12 Monate generierst du erste nennenswerte Umsätze und ab ca. 1.5 Jahren näherst du dich bei klarer Positionierung und konsequenter Umsetzung den Umsatzzahlen die du brauchst. Echte Planbarkeit erreichst du erst nach ca. 2 Jahren. Das gilt natürlich nicht für alle, aber kann oft als Fausregel oder Richtwert verstanden werden. Auch die Kosten solltest du vorsichtig schätzen, also eher überbewerten und an alles denken, was anfällt. Better safe than sorry.


Das bedeutet: Plane konservativ und lerne schnell, um die Phase mit ungenügenden Erträgen möglichst rasch zu überbrücken.


Was dir beim Tempo hilft:

  • Ein gutes Netzwerk und erste Kunden vor dem offiziellen Start

  • Du triffst den Nerv und bedienst eine Zielgruppe optimal (Nische, Spezialisierung)

  • Ein effektiver Marketingplan (klappt nur, wenn die Positionierung stimmt)


Chancen und Risiken: Eine faire Betrachtung


Was du gewinnst:

  • Freiheit und Selbstbestimmung, wobei du abhängig bist von der Nachfrage

  • Mehr Erfüllung, da du direkt für dich selbst arbeitest

  • Mehr Sinn: den Unsinn lässt du hoffentlich weg, den du als Angestellte(r) manchmal enfach nicht ändern kannst

  • Den Stolz, etwas eigenes zu schaffen (dein Baby, sozusagen)


Was du riskierst:

  • Sicherheit: kein fixes Monatsgehalt, keine Arbeitgeberbeiträge für die Sozialversicherungen, keine bezahlten Ferien, etc.

  • Struktur: musst du dir selber schaffen

  • Soziale Einbettung: Isolation ist ein echtes Risiko

  • Netzwerk und Status: musst du dir erarbeiten


Wer die Risiken kennt, kann Massnahmen planen um sie zu vereiteln. Wissen ist Macht.


Direkt einsteigen oder als Side-Business?


Beides sind legitime Wege.


Beim Direkteinstieg kannst du in kurzer Zeit mehr lernen und erreichen. Dafür bist du dem vollen finanziellen Risiko und entsprechendem Druck ausgesetzt.


Beim Einstieg als Side-Business verlierst du etwas an Durchschlagskraft und brauchst länger für den Aufbau, dafür hast du aus dem Haupteinkommen mehr finanzielle Sicherheit.


Bedenke: Erst wenn du ca. 30-40 % deines benötigten Einkommens erzielst, ist der Entscheid für die Selbstständigkeit keine Wette mehr, sondern eine fundierte Entscheidung.


Die wichtigsten Grundlagen, die du kennen musst


Du musst kein Experte in allem sein. Aber du solltest neben deinen fundierten Produktkenntnissen ein grundlegendes Verständnis in folgenden Bereichen haben:

  • Akquise und Netzwerk: Wie kommst du an deine Kunden?

  • Preissetzung: Viele Gründer:innen starten zu günstig

  • Positionierung: Wer bist du, für wen, und wie hebst du dich ab?

  • Finanzen: Finanzplanung (insbesondere Liquiditätsplanung) und Controlling

  • Grösste Abhängigkeiten und Risiken kennen (damit du dich absichern kannst)

  • Den Markt kennen, in dem du aktiv bist (wichtige Kennzahlen inklusive)

  • Basis Know-how in rechtlichen Belangen (insbesondere Vertragsrecht)


Die allerwichtigste Frage


Am Ende des Tages ist die Selbstständigkeit keine technische Entscheidung. Sie ist eine Lebensentscheidung und entsprechend relevant ist die Frage:


Wirst du es bereuen, wenn du es nicht tust?


Bereit für den nächsten Schritt?


Wenn du nach dem Lesen dieses Artikels merkst, dass du ernsthaft nachdenkst, aber noch nicht genau weisst, wo du anfangen sollst, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch ein:


Ruf einfach an 076 823 73 33 oder buche einen Online-Termin via Zoom


Das gilt auch für diejenigen unter euch, die bereits gestartet sind oder ein Unternehmen führen und sich verändern wollen.


Ich wünsche dir eine tolle Woche!


Bis bald,


Alexander Osterberger-Barrett

Dein Businesscoach





 
Mit Lean- und Business Model Canvas lassen sich Geschäfts-Konzepte einfach darstellen und diskutieren!
Mit Lean- und Business Model Canvas lassen sich Geschäfts-Konzepte einfach darstellen und diskutieren!

Viele Gründer:innen und KMU-Chefs glauben, ihr Geschäftsmodell sei absolut klar und das Konzept müsse nicht hinterfragt werden. Falsch! Gerade im aktuellen Umfeld unterscheiden sich die erfolgreichen Unternehmen vom Mittelmass, indem sie ihr eigenes Modell laufend testen, schärfen und validieren. Zwei Tools möchte ich in diesem Bezug vorstellen, die eine kompakte Überprüfung erlauben: Lean Canvas und Business Model Canvas. So lässt sich das Optimierungspotenzial für dein Unternehmen rasch erkennen und erfolgreich umsetzen.


Vorweg die Vorteile der Canvas-Modelle auf einen Blick


  • Fokus auf das Wesentliche

  • Frühes Erkennen von Risiken und Chancen

  • Aufdeckung von Problemfeldern und Widersprüchen

  • Tragende Vermutungen können rasch validiert werden

  • Effiziente Kommunikation im Team

  • Überblick auf einem Papier als Diskussionsgrundlage

  • Integrierender Bestandteil von Businessplänen

  • Hilfreicher Bestandteil in- und externer Kommunikation


Gerade in der Startphase oder wenn ein KMU sein Business optimieren will, sind Canvas-Modelle echte Gamechanger.


Lean Canvas

Der schnelle Realitätscheck für dein Geschäfts-Konzept. Lean Canvas ist eine gezielt angepasste Version des klassischen Business Model Canvas. Mit 9 Feldern können auf einem Blatt Papier die Kernaspekte des Geschäftsmodells abgebildet und kritisch hinterfragt werden.


Lean Canvas ist die agile Variante, perfekt für Startups und Gründer:innen, die noch nicht viel wissen und sich auf der grünen Wiese bewegen.


Der grosse Vorteil: Mit Lean Canvas kannst du dein Geschäftsmodell rasch skizzieren, testen und iterativ verbessern, bevor du zu viel Zeit und Geld in die Umsetzung investierst.


Lean Canvas mit Anleitung kostenlos herunterladen:


Business Model Canvas

Das ganzheitlichere Bild des Unternehmens. Während Lean Canvas eher für den schnellen Überblick geeignet ist, bietet das Business Model Canvas einen genaueren Blick auf das Geschäfts-Konzept, wenn bereits zusätzliche Informationen vorhanden sind. Mit 9 Schlüsselbausteinen erhältst du zum Beispiel mehr Insights über Schlüsselpartner, Schlüsselaktivitäten und Schlüsselresourcen.


Der grosse Vorteil: BMC hilft nicht nur, Schwachstellen zu identifizieren. Du kannst auch Synergien und Optimierungspotenziale erkennen, die das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen.


Business Model Canvas mit Anleitung kostenlos herunterladen:


Fazit

Ein tragfähiges Geschäfts-Konzept ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis systematischer Prüfung. Wer Tools wie Lean Canvas und Business Model Canvas nutzt, zeigt Professionalität und strategische Weitsicht. Das wird von wichtigen Partnern genau so geschätzt, wie von den Mitarbeitern, die letztendlich von klaren Strukturen und transparenten Vorgaben profitieren. Klarheit vereinfacht Positionierung. Eine klare Positionierung vereinfacht gezieltes Marketing und fördert den Verkaufsprozess.


Wie klar und stimmig ist dein Geschäfts-Konzept und welche Tipps kannst du aus eigener Erfahrung weitergeben? In diesem Beitrag habe ich mich bewusst auf diese beiden Canvas-Tools beschränkt. Das Spektrum an Hilfsmitteln und Tipps reicht jedoch viel weiter. Im Kommentar können konstruktive Gedanken dazu gerne erfasst und geteilt werden.


Bei Fragen kannst du mich über nubiz.ch kontaktieren. Erste kostenlose Feedbacks gibts für KMU hier und für Business-Starter hier.


Nun wünsche ich dir eine erfolgreiche Woche und melde mich mit einem weiteren spannenden Thema nächste Woche wieder! Nubiz news kannst du übrigens abonnieren, wenn du per E-Mail auf dem Laufenden bleiben willst.


Herzlich,

Alex Osterberger-Barrett

Dein Businesscoach


076 823 73 33


 

Die Schweiz bietet ein unternehmerfreundliches Gründungsumfeld. Trotzdem ist die Gründung einer GmbH oder AG kein Selbstläufer: Kapitalvorschriften, Handelsregister, Statuten, Einlagen, Liberierung, Sperrkonto, öffentliche Beurkundung eines Notars - all das muss sauber vorbereitet werden. Dieser Leitfaden zeigt, wann sich welche Rechtsform eignet und wie der Gründungsprozess Schritt für Schritt funktioniert. Besonders wichtig: die korrekte Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister sowie die Möglichkeiten der Sacheinlage und Teilliberierung, die viele Gründer unterschätzen.


GmbH oder AG: Welche Rechtsform passt?


GmbH: Ideal für kleinere, persönlich geführte Unternehmen

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eignet sich besonders, wenn:

  • die Gründer aktiv im Unternehmen mitarbeiten

  • die Eigentümerstruktur überschaubar bleibt

  • Transparenz über die Gesellschafter kein Problem darstellt

  • ein Startkapital von mindestens CHF 20'000 verfügbar ist


Zu beachten:

Die Gesellschafter sind im Handelsregister öffentlich sichtbar. Das ist ein Punkt, der für manche Gründer relevant ist.


AG: Die richtige Wahl für Wachstum, Investoren & Anonymität

Die Aktiengesellschaft (AG) ist ideal, wenn:

  • Investoren oder neue Aktionäre später einsteigen sollen

  • Eigentümer anonym bleiben sollen

  • ein "möglichst grosser" Auftritt aufgrund des "Prestiges" relevant ist

  • ein Startkapital von mindestens CHF 50'000 liberiert werden kann (50 % des Aktienkapitals von mindestens CHF 100'000)


Zu beachten: Die AG ist formeller und verursacht oft höhere Kosten, dafür bestehen gegenüber der GmbH möglicherweise leichte Vorteile bei der Reputation.


Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Wichtige Unterschiede zwischen GmbH und AG im Überblick
Wichtige Unterschiede zwischen GmbH und AG im Überblick

Schritt-für-Schritt: So gründest du eine GmbH oder AG in der Schweiz


1 Vorbereitung und Planung:

  • Rechtsform wählen

  • Firmenname prüfen

  • Sitz bestimmen

  • Zweck definieren (Tätigkeitsbeschreibung!)

  • Kapital organisieren (Bar- oder Sacheinlage)


Wichtiger Hinweis:

Die Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister sollte präzise, aber nicht zu eng formuliert sein. Eine zu enge Formulierung schränkt spätere Geschäftstätigkeiten ein und macht Anpassungen nötig. Eine zu breite oder zu offene Formulierung wirkt hingegen unseriös. Optimal ist eine klare, flexible Beschreibung, die das Kerngeschäft sowie strategische Vorhaben abdeckt und Wachstum zulässt.


2 Statuten erstellen:

Die Statuten enthalten u.a.:

  • Firma und Sitz

  • Zweck

  • Kapital und Liberierung

  • Organe

  • Regelungen zur Übertragbarkeit

    ...


Unterschied GmbH und AG:

Die Statuten der AG sind stärker kapital- und strukturbezogen. Die Statuten der GmbH sind stärker personenbezogen und erlauben detaillierte Regelungen zu Rechten und Pflichten der Gesellschafter, welche unter Umständen sehr wichtig sein können, damit das Unternehmen nicht blockiert wird.


3 Kapitaleinzahlung und/oder Sacheinlage:

Das Kapital, oder ein Teil davon, kann auch in Form einer Sacheinlage eingebracht werden. Sobald ein Anteil bar erbracht wird, brauchst du ein sogenanntes Kapitaleinzahlungskonto, welches bei einer Bank gebührenpflichtig eröffnet werden muss.


Bargründung:

  • Konto bei der Bank eröffnen

  • Kapitaleinzahlung leisten

  • Bank stellt Bestätigung über Kapitaleinzahlung aus (Konto wird erst freigegeben, wenn Firma im Handelsregister eingetragen ist).


Sacheinlagegründung (Gegenwert als Alternative zur Bareinzahlung):

  • bei GmbH und AG möglich

  • benötigt: Sacheinlagevertrag, Bewertung, Prüfungsbestätigung eines zugelassenen Revisors

  • Beispiele: Fahrzeuge, Maschinen, Software, Patente, Immobilien


4 Öffentliche Beurkundung beim Notar:

Der Notar erstellt und beurkundet:

  • die Gründungsurkunde

  • die Statuten

  • Sacheinlageverträge (bei Sacheinlage)

  • die Wahl der Organe


5 Handelsregistereintrag:

Nach der Beurkundung erfolgt die Anmeldung beim Handelsregisteramt. Erst mit dieser Eintragung entsteht die Gesellschaft rechtsgültig.


Hinweise und Tipps


  • Möglichkeit der Sacheinlage prüfen

  • Möglichkeit der Teilliberierung prüfen

  • Auf Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister achten

  • Möglichkeit der Online-Gründung*


*Sofern die Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister nicht zu komplex erscheint und keine spezifische Beratung seitens des Notars erforderlich ist, bietet sich sowohl bei der AG als auch bei der GmbH eine Online-Eröffnung an (auch bei Sacheinlagen). Online-Anbieter bieten einen mehrheitlich digitalen Prozess mit In-House-Notaren an.



Vorteile:

  • Die Gründung kann mehrheitlich bequem von zu Hause aus erfolgen

  • Die Kosten sind oft wesentlich tiefer als der Weg über ein Notariat (ca. CHF 500 - 800 pauschal im Vergleich zu Kosten beim Notariat ab ca. CHF 2000)


Nachteile:

  • Geringere persönliche Beratung

  • Technische Hürden


Gerne stehe ich bei Fragen und Anliegen zur Verfügung und biete dir an, meine vielseitigen Services während des Gründungsprozesses zu prüfen:


Melde dich, wenn ich etwas für dich tun kann! Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche.


Herzlich,


Alex Osterberger-Barrett

Businesscoach


+41 (0)76 823 73 33




 
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