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Vom Pain zum Gain. KMU kennen diese Situation. Das Geschäft läuft - eine Investition steht an. Neue Maschine, Wachstum, Nachfolge, Liquidität sichern. Also ab zur Bank. Gespräch geführt, Unterlagen eingereicht und dann wirds kompliziert. Die Bank scheint überhaupt nicht zu verstehen, um was es geht.
Vom Pain zum Gain. KMU kennen diese Situation. Das Geschäft läuft - eine Investition steht an. Neue Maschine, Wachstum, Nachfolge, Liquidität sichern. Also ab zur Bank. Gespräch geführt, Unterlagen eingereicht und dann wirds kompliziert. Die Bank scheint überhaupt nicht zu verstehen, um was es geht.

Für KMU lohnt es sich, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Bank zu werfen. Denn bei kommerziellen Krediten geht es der Bank in erster Linie darum, Risiken zu managen und teure Kreditausfälle zu vermeiden. Nicht um Sympathie. Nicht um gute Ideen. Sondern um Stabilität.


Kommerzielle Finanzierungen sind für Banken zudem nur begrenzt rentabel. Dieser Umstand wird durch ihre volkswirtschaftliche Bedeutung und durch positive Effekte auf andere Bankgeschäfte ausgeglichen. Als ehemaliger Bankberater für Geschäftskunden weiss ich: Dieses Geschäft gehört aufgrund seiner Komplexität zu den anspruchsvolleren Bankdisziplinen. Alle wissen, dass es wichtig ist. Ein Standardrezept gibt es aber nicht. Dafür ist die Schweizer KMU-Landschaft zu vielfältig und zu individuell.


Ein gutes Gegenbeispiel ist die Hypothek für Privatkunden im Bereich Wohneigentum. Hier entscheiden in der Regel immer die gleichen Faktoren. Der Markt ist berechenbar, die Prozesse sind standardisiert und mit der Liegenschaft besteht eine werthaltige Sicherheit. Dieses Geschäft ist einfacher skalierbar, weniger zeitaufwendig und wirtschaftlich attraktiver für die Bank. Es liegt also in der Natur der Sache, dass solche Finanzierungen "bevorzugt" behandelt werden.


Was heisst das nun konkret für Unternehmerinnen und Unternehmer, die einen Finanzierungsantrag stellen wollen?


Was ich KMU rate, um erfolgreich eine Finanzierung zu sichern


Für KMU ist die Wahl der Bank von Anfang an entscheidend. Die Bank wird nicht nur für Finanzierungen benötigt, sondern auch für einen reibungslosen Zahlungsverkehr. Besteht einmal eine Bankbeziehung, ist ein Wechsel mit Aufwand verbunden und wird daher oft aufgeschoben.


Als Unternehmer denke ich jedoch strategisch. Wenn immer möglich, will ich einen direkten Ansprechpartner haben. Jemanden, den ich erreiche, wenn es darauf ankommt. Genau hier kann eine konstruktive und langfristige Partnerschaft entstehen.


Tipp 1: Sichere dir, wenn möglich, einen festen Ansprechpartner, der zu dir passt. So landest du nicht im Hotline-Chaos, wenn du einmal Unterstützung brauchst.


Und wie sieht es beim konkreten Kreditantrag aus?


Es hilft, wenn du einen gewissen Draht zu deinem Bankberater hast und er in etwa weiss, wie dein Unternehmen unterwegs ist. Das schafft Vertrauen und vereinfacht die Kommunikation.


Wichtig ist aber zu verstehen: Dein Ansprechpartner ist selten die Person, die den Kredit am Ende bewilligt. Umso wichtiger ist seine Rolle als interne Stimme für dein Unternehmen. Er muss dein Geschäft gegenüber der Entscheidungsinstanz sauber, nachvollziehbar und überzeugend vertreten können.


KMU kennen ihr eigenes operatives Geschäft naturgemäss sehr gut. Für einen Kreditantrag reicht das jedoch nicht aus. Chancen und Risiken müssen auch schriftlich verständlich und strukturiert dokumentiert werden.


Stell dir vor, du wärst selbst Geldgeber und würdest dein Unternehmen nicht kennen. Welche Informationen bräuchtest du, um einen fundierten Entscheid zu treffen? Wenn du diese Frage ehrlich beantwortest, wird schnell klar, welche Unterlagen und Informationen die Bank benötigt.


Tipp 2: Denke aus Sicht eines Geldgebers. Überlege dir, was es braucht, damit dein Antrag genehmigt wird und dir eine beträchtliche Summe zur Verfügung gestellt werden kann.


Warum Kreditanträge in der Praxis scheitern


  • Zu spät zur Bank: Liquiditätsengpässe sind kein guter Gesprächseinstieg.


Tipp 3: Plane langfristig und halte deine Bank regelmässig auf dem Laufenden. Banken mögen keine Überraschungen.


  • Unklare oder veraltete Zahlen: Die Bank muss deinen Cash-Flow beurteilen können.


Tipp 4: Ein Kredit muss grundsätzlich aus den laufenden Einnahmen des Unternehmens rückzahlbar sein. Belege dies mit möglichst aktuellen und überprüfbaren Zahlen. Dazu gehören Jahresabschlüsse, Informationen zum aktuellen Geschäftsgang sowie ein Blick in die Zukunft, etwa in Form von Budgets, Auftragsbüchern oder Informationen über wichtige Ereignisse. Was für einen neutralen Prüfer unklar erscheint, sollte transparent erklärt werden.


  • Fehlende Transparenz: Die Kreditzusage am Stammtisch gibt es nicht mehr.


Tipp 5: Dokumentiere für die Bank so klar und strukturiert wie möglich. Erleichtere ihr die Prüfung, indem du Unterlagen sauber aufbereitest und logisch gliederst. Eine offene und transparente Haltung wird in der Regel belohnt.


  • Kenne die wichtigsten Einflussgrössen für dein eigenes Geschäft!


Tipp 6: Welche Faktoren treiben den Erfolg deines Unternehmens? Und wie stellst du sicher, dass daraus keine negativen Konsequenzen entstehen? Neben grundlegenden Themen wie nachhaltig ausreichenden Umsätzen, gesicherter Liquidität und einer angemessenen Eigenkapitaldecke sind auch individuelle Treiber entscheidend. Dazu zählen Branche, unternehmensspezifische Besonderheiten und Marktveränderungen. Informiere die Bank darüber, was für dein Geschäft wirklich relevant ist und wie du intern damit umgehst.


  • Emotion statt Logik: Rückfragen und kritische Haltung nicht persönlich nehmen.


Tipp 7: Beim eigenen Unternehmen wird man schnell emotional. Verständlich, denn man hat viel investiert, um dort zu stehen, wo man heute ist. Wird dieses Engagement hinterfragt, fühlt sich das rasch persönlich an. Hilfreich ist hier Reframing. Sieh kritische Fragen als Chance zur Verbesserung. Sind gewisse Punkte sachlich berechtigt oder einfach noch nicht verständlich dokumentiert? Genau daraus entstehen konstruktive Lösungen und bessere Gespräche auf Augenhöhe.


Ich hoffe, diese Hinweise helfen dir beim nächsten Finanzierungsantrag weiter. Für individuelle Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung: nubiz.ch


Möchtest du eine kostenlose Ersteinschätzung für ein Finanzierungsvorhaben, dann fülle einfach dieses Online-Formular aus. Du erhältst innert 48 Stunden Antwort.


Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche! Bis zum nächsten Mal!


Herzlich

Alexander Osterberger

Dein Businesscoach






 
Let the Games begin! Bald ist Winterolympiade und wie die Sportler, wollen auch wir Unternehmer & Unternehmerinnen im 2026 erfolgreich sein. Im Artikel schauen wir hin, welche Eigenschaften man mitbringen sollte, um in der Schweiz mit seinem Unternehmen erfolgreich zu sein. Daneben gibt's wie immer News aus der Community und der nubiz Küche sowie die Eventvorschau für Februar.
Let the Games begin! Bald ist Winterolympiade und wie die Sportler, wollen auch wir Unternehmer & Unternehmerinnen im 2026 erfolgreich sein. Im Artikel schauen wir hin, welche Eigenschaften man mitbringen sollte, um in der Schweiz mit seinem Unternehmen erfolgreich zu sein. Daneben gibt's wie immer News aus der Community und der nubiz Küche sowie die Eventvorschau für Februar.

Inhalt:

  • News aus der nubiz Community

  • News aus der eigenen Küche

  • Artikel: Der Erfolgsmensch und was es dazu braucht

  • Eventvorschau Februar


News aus der nubiz Community


Nautilus Thun lädt ein, Führung neu zu denken.


Hier geht's zu den Infos.

Positive Leadership
Positive Leadership
Positive Leadership Inhalt, Ziele, Daten und Ort.
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Benny Reiter stellt sein aktuelles Programm für 2026 vor mit vielen spannenden Fotokursen und Fotoreisen:


Fotokurse, die motivieren. Fotoreisen, die begeistern. Fotoabenteuer, die deinen Horizont erweitern. Das ist Benny Reiter FOTOGRAFIE. Ob Indien, Kirgistan oder Norwegen im Winter zu den Moschusochsen - Benny bringt dich zu den schönsten Motiven. Und für Portraits oder Repertagen bekommst du bei ihm Qualität, Persönlichkeit und echte Leidenschaft.


Hier geht's zum Angebot.

Auf der Suche nach Moschusochsen in Norwegen
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Soulisland's Veleen Barrett blickt zurück und in die Zukunft


Gestern das erste Konzert mit der neuen Formation D-Tension in Münsingen.


Hier mehr über D-Tension erfahren und Buchungsanfragen senden.

D-Tension mit Sängerin Veleen Barrett live in Münsingen (Handy-Aufnahme aus dem Publikum)

Veleen Barrett steht auch am Anfang eines ganz anderen Projekts und möchte wissen, wer sich für ihre Idee interessiert:


Wenn du interessiert bist, deine Stimme mit deiner eigenen Spiritualität in Einklang zu bringen, dann liess hier weiter und melde dich bei Veleen, sollte dich das Thema ansprechen.

Gesangsworkshop in Thun: "The sound of your voice is powerful - explore your authentic tone".
Gesangsworkshop in Thun: "The sound of your voice is powerful - explore your authentic tone".

News aus der nubiz Küche


Fachvorträge

Die Anfragen für Vorträge mehren sich. Zuletzt durfte ich einer Serie von vier Fachvorträgen zum Thema "Wie starte ich mein eigenes Business" zusagen! Das freut mich sehr und ja, gerne mehr davon.


Also wenn du an einem Vortrag aus dem Hause nubiz intereressiert für deinen Verein, deine Organisation oder deine Firma, dann melde dich doch einfach bei mir. Als Referent stehe ich gerne bei folgenden Themen zur Verfügung:

Gründung, Startup-journey, Businessplanung, Business-Entwicklung, Finanzplanung oder Finanzierung jeweils verpackt mit spannenden Stories erfolgreicher und weniger erfolgreicher Unternehmen.


Gerne stelle ich dir ein individuelles Konzept vor, das deinen Anforderungen entspricht.


1:1 Online Kompakt-Workshops


Online 1:1 kompakt. So profitierst du am meisten und vergeudest dabei keine Zeit! In 60 Minuten führe ich dich durch den Gründungsdschungel und gehe dabei auf deine individuellen Bedürfnisse ein. Ja! Das geht!


Hier erfährst du mehr und findest Daten, um deinen individuellen Termin zu buchen.

1:1 Online Kompakt-Workshop: Dein individueller Fahrplan in die Selbstständigkeit. Vom Gründungsdschungel führe ich dich in einer Stunde zum klaren Fahrplan.
1:1 Online Kompakt-Workshop: Dein individueller Fahrplan in die Selbstständigkeit. Vom Gründungsdschungel führe ich dich in einer Stunde zum klaren Fahrplan.

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Artikel: Der Erfolgsmensch und was es dazu braucht


Kennst du ihn auch? Der Mensch, der anfassen kann, was er will und es wird zu Gold? Wer genauer hinsieht, erkennt, dass Erfolg selten ein Produkt des Zufalls ist.


Ein Erfolgsmensch ist jemand, der eine klare Vision mit der unerschütterlichen Fähigkeit kombiniert, Hindernisse als Treppe zu benutzen. Es geht ihm nie wirklich um den Kontostand, sondern um die Wirksamkeit - also die Fähigkeit, die eigene Umwelt aktiv zu gestalten, statt nur auf sie zu reagieren.


Sara Blakely ist so ein Erfolgsmensch, die Gründerin von Spanx (da wissen wohl Frauen eher Bescheid, um was es geht - einfach googeln). Sie startete 1998 mit einer Hand voll Dollar Ersparnissen und einer simplen Idee - eine abgeschnittene Strumpfhose. Die Idee selbst macht sie nicht zum Erfolgsmenschen, aber der Fakt, dass sie zwei Jahre lang jedes "Nein" von Fabrikanten ignorierte und ihre Prototypen selbst vermarktete, während sie noch Vollzeit Faxgeräte verkaufte - ja, die gab es noch. Heute ist sie Milliardärin. Erfolg ist kein Sprint, sondern ein Marathon der Resilienz.


Erfolgsmenschen: Eigenschaften und Training


Eigenschaft

Bedeutung

Trainingstipp

Resilienz

Die Fähigkeit, Niederlagen in Antrieb zu verwandeln.

Reframing: Analysiere Fehler sachlich, statt sie emotional zu sehen.

Fokus

In einer Welt voller Ablenkung die Prioritäten richtig setzen.

Die 80/20-Regel: Mit welchen 20% deiner Tätigkeiten, erzielst du mehr als 80% Fortschritt.

Wachstums-Mindset

Die Überzeugung, dass man sich Fähigkeiten aneignen kann und dadurch Fortschritt erzielt.

„Noch nicht“: Ersetzen Sie den Satz „Das kann ich nicht“ durch „Das kann ich noch nicht“.

Selbstdisziplin

Tun, was getan werden muss, auch wenn die Motivation fehlt.

Micro-Habits: Starte mit winzigen Gewohnheiten (z.B. 5 Min. pro Tag lesen) und zieh es durch.

Empathie & Netzwerk

Erfolg ist ein Teamsport; man muss Menschen verstehen und begeistern.

Aktives Zuhören: Versuche in Gesprächen, die Intention des Gegenübers zu verstehen, bevor du antwortest.


Events im Februar



Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und einen erfolgreichen Februar wünsche ich dir!


Stay positive

nubiz wünscht viel Freude!
nubiz wünscht viel Freude!

Alex Osterberger

Dein Businesscoach von nubiz.ch


 
Warum Skalierung kein Startup-Hype ist, sondern die Überlebensstrategie für jedes Schweizer KMU. Hohe Lohnkosten und Fixkosten in der Schweiz machen Effizienz (Skalierung) überlebenswichtig.
Warum Skalierung kein Startup-Hype ist, sondern die Überlebensstrategie für jedes Schweizer KMU. Hohe Lohnkosten und Fixkosten in der Schweiz machen Effizienz (Skalierung) überlebenswichtig.

Viele verbinden das Wort "Skalierung" automatisch mit schnell wachsenden Tech-Startups aus dem Silicon Valley, Millionen-Investments und internationaler Expansion.


Dabei ist Skalieren kein exklusives Startup Thema. Gerade KMU, Selbstständigerwerbende und Gründerinnen ist es die Antwort auf die brennendsten Fragen unserer Zeit. Fachkräftemangel, steigende Kosten und hoher Margendruck machen Wachstum schwierig - und wer stagniert, verliert in einem Hochpreisland wie der Schweiz schnell den Anschluss.


Was bedeutet skalieren eigentlich?

In der Betriebswirtschaftslehre sprechen wir von Skaleneffekten (Economies of Scale). Vereinfacht gesagt beschreibt es das Phänomen, dass bei zunehmender Produktionsmenge deine Kosten pro Einheit sinken.


Das Ziel: Du nutzt deine Kapazitäten so stark, dass deine Fixkosten (Gehälter, Miete, Verwaltung) auf immer mehr verkaufte Produkte oder Dienslteistungen verteilt wird. Während der Umsatz stark ansteigt, ist der Anstieg der Kosten relativ flach.


Das heisst nichts anderes, als dass die Produktionsmenge in einem Betrieb bis zur Kapazitätsgrenze ausgedehnt werden sollte, solange die Kosten pro Stück dabei abnehmen.


Das gilt nicht nur für Industriebetriebe. Auch Dienstleister haben Fixkosten. Der Unterschied zwischen Erfolg und Überlebenskampf liegt oft darin, wie effizient du diese Fixkosten durch Volumen "verdünnst".


Zusätzlich nehmen variable Kosten in der Regel bei höheren Bestellmengen ab, womit ein weiterer Effekt hinzukommen kann, der die Produktionskosten pro Einheit und womöglich indirekt auch die Fixkosten positiv beeinflusst.


Ein Beispiel: Die Skalierung der Backstube

Entschuldigung an alle Bäcker, die folgenden Zahlen sind vereinfacht und dienen der Illustration des Prinzips.


Stell dir eine Bäckerei vor, die Brote backt. Der Status Quo:



BERECHNUNG DER KOSTEN PRO BROT

  • 1 Arbeitskraft

  • Fixkosten (Miete, Strom, Basislohn) CHF 500 pro Tag

  • Variable Kosten (Mehl, Wasser, Hefe) CHF 0.30 pro Brot

  • Produktion: 100 Brote pro Tag


Kosten pro Brot:

CHF 5.30 (500/100 + 0.30)




Bei Produktionskosten von CHF 5.30 pro Brot bleibt kaum Marge. Der Bäcker arbeitet hart, aber am Ende es Monats bleibt kaum Gewinn hängen. Ein klassisches Problem vieler KMU: Die Kapazitäten sind da, aber sie werden nicht optimal genutzt.


Die Chance:

Der Bäcker weiss, dass sein Ofen eigentlich 500 Brote pro Tag backen kann. Um die grössere Menge zu bewältigen, braucht er aber eine zusätzliche Arbeitskraft, womit die Fixkosten um CHF 250 pro Tag zunehmen. Er fragt sich, ob sich das lohnt.



DIE BERECHNUNG:

  • 2 Arbeitskräfte

  • Fixkosten (neu): CHF 750 pro Tag

  • Variable Kosten neu CHF 0.20 pro Brot

  • Produktion: 500 Brote pro Tag


Kosten pro Brot:

CHF 1.70 (750/500 + 0.20)





Das Ergebnis: Obwohl die absoluten Fixkosten durch das neue Personal gestiegen sind, sind die Stückkosten massiv gesunden (von CHF 5.20 auf CHF 1.70). Die Bäckerei ist viel profitabler und kann in Marketing investieren und neue Absatzkanäle nutzen (zum Beispiel die Gastronomie beliefern).


Die wichtigsten Hebel für deine Skalierung

Egal ob Startup oder etabliertes KMU - die Logik ist dieselbe. Frage dich:

  • Wo liegen meine grössten Hebel? Analysiere deine Kostenstruktur: Personal, Raum, Einkauf, Transport. Wo sinken die Kosten bei höheren Volumen am stärksten?

  • Standardisierung und Automatisierung: In der Schweiz ist Arbeit teuer. Software-Lösungen oder klare standardisierte Prozesse helfen, deine Fixkosen nachhaltig zu senken.

  • Kapazität vs. Nachfrage: Skalierung funktioniert nur, wenn du die Menge auch absetzen kannst. Kenne deinen Markt und deine Vertriebskanäle.

  • Zeit als Ressource (für Solopreneure): Wenn du Zeit gegen Geld tauschst, stösst du an eine natürliche Grenze. Skalierung bedeutet hier: Produkte schaffen (z.B. digitale Angebote), die unabhängig von deiner Anwesenheit Umsatz generieren.


Erfolgreiche Unternehmer:innen kennen ihre Finanzen in- und auswendig. Wer seine Kostenstruktur nicht versteht, kann nicht strategisch wachsen.


Bereit für den nächsten Schritt?

Die Theorie klingt einfach. Die Umsetzung im eigenen Betrieb ist oft komplexer. Willst du wissen, wo dein grösster Hebel für mehr Profitabilität liegt?


Lass uns deine Möglichkeiten gemeinsam anschauen - individuell und unverbindlich:





Finden wir gemeinsam heraus, wie deine Ressourcen optimal wirken.


Bis bald und viel Erfolg!


Alex

Dein Businesscoach


 
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