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Die Disney-Methode: Wie du brillante Ideen findest und sie prüfst, bevor du Geld investierst - nubiz weekly

Walt Disney hat aus dem Nichts ein Imperium aufgebaut, das heute jeder kennt. Angefangen hat jedoch alles mit wenig Geld und viel Kreativität!
Walt Disney hat aus dem Nichts ein Imperium aufgebaut, das heute jeder kennt. Angefangen hat jedoch alles mit wenig Geld und viel Kreativität!

Gute Ideen sind gefragter denn je!

Neue Produkte, neue Maschinen, neue Prozesse, neue Rollen im Team - KMU und Startups stehen ständig vor Entscheidungen, die teuer werden können. Doch bevor man investiert, braucht es eine gute Idee, die trägt. Die Disney-Methode ist dafür ein ausgezeichnetes Werkzeug. Einfach, spielerisch und extrem effektiv.


Step 1: Die Rolle des Träumers

Walt Disney selbst war bekannt dafür, in dieser Phase völlig frei zu denken. Alles ist möglich und alles ist erlaubt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Nehmen wir die Produktentwicklung. Die Fragestellung wäre hier: Was wünscht sich der Kunde als ideales Produkt, was soll es können und wie soll es aussehen?


Jetzt werden Ideen gesammelt - ohne Wertung und ja!, alles ist erlaubt. In einer motivierten Gruppe führt oft eins zum andern und der kreative Prozess wird genossen.


Die Gruppe muss dafür aber den inneren Kritiker zuerst in die Pause schicken und offen sein für alles, was einem in den Sinn kommt. Als Türöffner hilft hier ein kleines Gedankenspiel, indem ein völlig unmögliches Szenario immer weiter entwickelt wird mit den Worten "ja, und ausserdem...". Niemand darf "Aber" oder "Das geht nicht" sagen. Ist die Gruppe eingestimmt, dann geht's ans Eingemachte. Diese Übung hilft, aus dem Büromodus heraus in die Welt der Kreativität zu kommen.


Das geht natürlich auch bei anderen Fragestellungen, wie: "Wie sähen unsere Prozesse aus, wenn alles reibungslos funktioniert?" oder: "Was wäre die perfekte Maschine (Output, Automatisierung, Geschwindigkeit, Sicherheit etc.), wenn wir sie selber bauen könnten und Geld keine Rolle spielt?".


Ziel: Möglichst viele Ideen sammeln und unbedingt auch die Verrückten. Gerade die verrückten Ideen werden häufig unterschätzt!


Step 2: Nun kommt der Realist ins Spiel

Nun wechselt die Gruppe die Rolle! Aus dem Träumer, wird ein Realist. In dieser Rolle prüfst du die Idee auf deren Machbarkeit.


  • Was braucht es, damit es funktioniert?

  • Wen müssten wir mit an Bord holen?

  • Welche Ressourcen müssten eingesetzt werden?


Mit diesen Fragestellungen geht man durch die Ideen des Träumers mit dem Ziel, machbare Lösungen herauszukristallisieren.


Der Start kann ein Pilotprojekt sein, ein MVP (Minimum Viable Product - das einfachst mögliche Produkt das am Markt funktionieren kann), ein Prototyp oder eine Ausschreibung.


Das Ziel ist ein gedanklicher Entwurf, der mögliche Lösungswege sichtbar macht.


Step 3: Der Spassverderber (Kritiker)

Nun kommt der Teil, den viele überspringen. Aber die Rolle des Kritikers ist extrem wirkungsvoll. Denn nun ist man im Modus der Begeisterung für eine Idee, für einen Lösungsweg und genau das ist gefährlich. Wer jetzt aktiv den Hut wechselt und die Rolle des Kritikers einnimmt, deckt mögliche Schwachstellen auf und schärft nach, was noch zu unklar beschrieben wurde.


Sei jetzt der Pessimist. Was kann alles schief gehen? Was sind die Risiken? Warum könnte es scheitern? Versuch jetzt aktiv, die eigene Idee zu attackieren.


Bei der Beschaffung einer neuen Maschine könnten mögliche Kritikpunkte sein:

  • Wie stark ist die Abhängigkeit vom Lieferanten?

  • Was passiert bei Ausfällen?

  • Wie lange dauert es, das Personal zu schulen?

  • Wie hoch sind die Wartungskosten?

  • Ist der Output hoch genug, dass es sich wirklich lohnt?

  • Können wir uns das leisten?


Mit diesem kritischen Blick deckst du Schwachstellen auf und beschäftigst dich mit den Risiken. Ist das Risiko zu hoch? Was müssen wir tun, damit wir ausreichend abgesichert sind? Welche Alternativen gibt es?


Am besten funktioniert die Disney-Methode in einer kreativen Gruppe, die 100 % in die Fragestellungen investiert ist und den Prozess konstruktiv miteinander durchspielt.


Die psychologische Falle

Selbst die beste Methode scheitert, wenn wir uns selbst was vormachen. Der Confirmation Bias sorgt dafür, dass wir nur Informationen sehen, die unsere Meinung bestätigen und gleichzeitig Risiken ausblenden. Insbesondere Startup-Gründer:innen sind besonders anfällig, da sie emotional stark investiert sind:

  • Man will an die eigene Idee glauben.

  • Man sucht Beweise, dass sie funktioniert.

  • Man ignoriert Warnsignale.


Die Disney-Methode zwingt dich, systematisch die Perspektive zu wechseln. Genau das macht sie so wertvoll.


Viele Teams bleiben trotz dieser Methode in bisherigen Denkmustern hängen. Hier kann ich als externer Coach die Lücke schliessen:

  • Neutrale Sicht

  • Schiedsrichter und Mediator

  • Struktur

  • Kritische Fragen, die intern niemand stellt


Auch mit Solopreneuren arbeite ich im 1:1 sehr erfolgreich und effizient!


Kostenloses Erstgespräch bei nubiz

Wenn du eine Idee entwickeln, prüfen oder schärfen willst, egal ob Produkt, Prozess, Organisation oder Team, dann unterstütze ich dich gerne mit einem Coaching. Mit klarer Struktur, viel Erfahrung und einer ehrlichen Aussensicht. Konstruktiv und an gemeinsame Ziele gebunden.


Erfahre mehr im kostenlosen Erstgespräch und hole dir eine individuelle unverbindliche Offerte:


Bei allgemeinen Fragen kannst du selbstverständlich jederzeit auf mich zukommen!

Ich freue mich, von dir zu hören!


Alles Gute und bis bald!


Alexander Osterberger-Barrett

Businesscoach

+41(0)76 823 73 33



 
 
 

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