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Seine Möglichkeiten vermehren: Wie Thinking-Outside-The-Box KMU und Startups vorwärts bringt

Wenn du in der Box sitzt, solltest du dir vorstellen, wie es draussen ausschaut. Die Möglichkeiten von Thinking-Outside-The-Box für KMU und Startups findest du in diesem nubiz weekly Artikel!
Wenn du in der Box sitzt, solltest du dir vorstellen, wie es draussen ausschaut. Die Möglichkeiten von Thinking-Outside-The-Box für KMU und Startups findest du in diesem nubiz weekly Artikel!

Oft sind die grössten Hindernisse für Unternehmerinnen und Unternehmer nicht fehlende Ressourcen, sondern zu enge Denkmuster. Wer nur innerhalb der bekannten Grenzen denkt, gewinnt kein zusätzliches Land. Wachstum entsteht dort, wo jemand bereit ist, ausserhalb der Box zu denken.


Warum ist das jetzt so wichtig?

Der Druck auf Gründer:innen und KMU steigt: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Preiskampf, neue Wettbewerber, fehlende Sichtbarkeit. Die Welt dreht sich immer schneller. Klassische Strategien funktionieren oft nur begrenzt. Statt mehr vom Gleichen sind innovative Lösungen gefragt und diese entstehen durch mutige Fragen, Perspektivwechsel und das bewusste Brechen von Routinen. Hier liegt die Kraft des kreativen Problemlösens.


Es war einmal ein kleines Café

Dieses Café kämpft mit sinkenden Umsätzen trotz guter Passantenlage und gemütlichen Sitz-Nischen. Niemand scheint sich mehr die Zeit für einen Kaffee zu nehmen.


Die radikale Frage: "Was wäre, wenn wir gar keine Sitzplätze mehr hätten?"


Den Passanten im busy Viertel nähe Bahnhof fehlt vielleicht einfach die Zeit, um sich hinzusetzen. Also warum nicht einfach weg mit den Sitzplätzen. Ein paar Stehtische aufstellen und Qualitätskaffee vom Barista anbieten, der im Express-Tempo und mit einem Lächeln zubreitet wird (auch zum Mitnehmen)?


Wenn du an bestehendem festhältst, dann verbaust du dir womöglich den Weg zu einer lukrativen Lösung - "Braucht es Sitzplätze" kannst du ganz einfach ersetzen, um auch bei dir ein bestehendes Problem zu hinterfragen und Möglichkeiten neu zu denken.


Kollaborieren statt Konkurrieren

Gerade in Zeiten von höheren Fixkosten und Fachkräftemangel, kann man sich auch mal fragen, ob man denn alles alleine tun muss. Vielleicht kann man ja sogar einen Mitbewerber zum strategischen Partner machen und Ressourcen gemeinsam nutzen. Oder man bildet einen Pool zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen. Das ist oftmals nur eine kleine organisatorische Frage und kann für ein Tripple-Win sorgen. Ein gestärkter Auftritt mit geteilten Kosten für dich und deinen neugewonnenen Partner sowie mehr Kompetenz und Flexibilität für deine Kunden. Ich liebe Win-Win-Win Lösungen (Du, dein Partner, deine Kunden - alle gewinnen).


Welche Ressourcen brauchst du? Was fehlt? Wie nutzt du eigene Ressourcen und kannst du sie voll auslasten? Denke nicht nur an Personalressourcen, sondern auch an andere relevanten Kostenpunkte wie Miete, Lager, Transport, Marketing oder Beschaffung. Welche Lösungen sind denkbar, wenn du über den Gartenzaun schaust?


Loslassen

Gerade als Startup steht man oft unter immensem Druck und hat hohe Entwicklungskosten, die sich über eine lange Zeit erstrecken. Ein Fehler, der immer wieder auftaucht: Man fixiert sich auf eine Ziellösung. Die will aber nicht funktionieren.


Was würde geschehen, wenn wir diese Idee loslassen?


Wir würden betrachten, was wir bisher geschaffen haben und für wen diese Technologie gewinnbringend eingesetzt werden könnte?


Manchmal braucht es einen Schritt zurück, um zwei nach Vorne zu kommen.

Radikal. Ehrlich. Unbefangen.


Techniken können helfen, die richtige Perspektive zu finden

Diverse Techniken können helfen, neue Lösungsansätze zu finden, indem neue Denkwege aktiviert werden:

  • Die überspitze Was-Wäre-Wenn-Frage: Was wäre, wenn unser Produkt von heute auf morgen doppelt so teuer wäre, zum Beispiel?

  • Die neue Perspektive: Wie würde mein härtester Kritiker meine Situation einschätzen und was würde er mir raten, wenn er es plötzlich gut mit mir meinte? Jede Perspektive bringt ein neues Bild und andere Impulse. Immer auch eine spannende Frage: Versteht ein 3-Jähriges-Kind mein Angebot und wie würde ich es beschreiben, damit es das versteht? Es fragt dann übrigens trotzdem: "Warum?". Gut so!

  • Die Substitutionstechnik: Ersetze ein Element einer bestehenden Lösung mit einem komplett neuen Ansatz (z.B. interaktive Video-Module statt Workshops oder als Restaurant eine flexible grosse Kreidetafel, statt eine feste Karte)

  • Die Reverse-Thinking-Methode: Dreh mal die Problemstellung um 180°. Also frage zum Beispiel statt nach der Lösung des Problems, wie man das Problem noch verschlimmern kann. Ja, genau! Wenn du dann die Antworten umdrehst, findest du oft überraschend gute Lösungen.


Wie kann ich Outside-the-box-Denken in meinem Betrieb fördern?

  • Kunden, Mitarbeiter und Stakeholder als Co-Innovatoren einbeziehen

  • Fehler zulassen: Innovation entsteht durch Experimente und aus Fehlern lernt man!

  • Branchenfremde Inspiration suchen. Das wirkt auch extrem motivierend!

  • Tabu-Bruch: Was ist so, weil es immer so war und was, wenn wir das jetzt nicht mehr tun?

  • Team-Brainstormings "no-limits": Alle Antworten zu einer Problemstellung sind erlaubt.

  • Kreativ-Sprints: Gemeinsam neue Optionen finden und testen (design-thinking, Lean Management)


Geheimtipp: Wenn jemand mit einer Idee auftaucht, die du im ersten Augenblick - sagen wir einmal - wenig überzeugend findest, dann sag nicht einfach NEIN!


Nimm dir die Zeit und frage: "Kannst du mir das erläutern?" Höre aufmerksam zu und stelle Folgefragen. Das fördert einen alternativen Denkprozess bei beiden Parteien (und den Respekt untereinander).


Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber im aktuellen Umfeld fühle ich oft, dass ich gar keine Zeit habe. Wenn ich sie mir aber bewusst nehme, dann ist das ein sehr gutes Gefühl.


Wo steckst du gerade? Wollen wir uns einmal unverbindlich unterhalten? Telefonisch oder auch gerne mal bei einem Kaffee (mit Sitzgelegenheit)? Melde dich gerne bei mir: https://www.nubiz.ch/kontakt


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Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche!


Alex

Dein Businesscoach



 
 
 

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