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Du hast als Startup, Gründer oder Geschäftsführer noch nie was von SCAMPER gehört? Dann wird es Zeit, das jetzt zu ändern.
Du hast als Startup, Gründer oder Geschäftsführer noch nie was von SCAMPER gehört? Dann wird es Zeit, das jetzt zu ändern.

Neben dem Spezialthema, wie du mit der SCAMPER-Methode dein Business voranbringst, erfährst du wie gewohnt, was bei nubiz und in der Community läuft und erhältst einen Überblick über die CH-Events vom Mai, die dich interessieren könnten.


Inhalt:

  • Leitartikel: Wie die SCAMPER-Methode dein Business weiter bringt

  • News aus der Community

  • Das läuft bei nubiz

  • Eventvorschau Mai 2026


Bessere Ideen, mehr Wachstum: Wie die SCAMPER-Methode dein Business voranbringt.


Du hast ein Business und suchst nach Veränderung, aber die zündende Idee fehlt? Willkommen im Alltag vieler KMU und Startups. Genau hier setzt die SCAMPER-Methode an. Ein einfaches, strukturiertes Tool, das aus Bestehendem Neues entstehen lässt.


Die SCAMPER-Methode ist ein hilfreiches Denkwerkzeug, das dich dabei unterstützt, bestehende Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse systematisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.


Anstatt auf den grossen Geistesblitz zu warten, nutzt man sieben spezifische Fragestellungen, um Innovation zu begünstigen.


Das Akronym SCAMPER steht für sieben verschiedene, recht nüchterne Denkansätze, die aber wirksame Ideen hervorrufen können. Du nimmst aus dem SCAMPER Werkzeugkasten einfach die Fragestellungen, die am besten zu deinem Thema passen:


S = Substitute (Ersetzen)

Was kannst du austauschen? Materialien, Prozesse, Personen, Funktionen oder sogar Zielgruppen? Zum Beispiel anstatt persönlicher Beratung ein digitales Angebot mit mehr Reichweite oder statt einem Standard Produkt ein Premium-Produkt.


C = Combine (Kombinieren)

Was lässt sich sinnvoll verbinden? Produkte, Services oder Funktionen zusammenführen. Zum Beispiel: Produkt und Service als Komplettlösung.


A = Adapt (Anpassen)

Wie kannst du dich anpassen? Welche Ideen kannst du aus dem Markt oder anderen Kontexten adaptieren? Zum Beispiel ein Abo-Modell aus der Softwarebranche auf physische Produkte übertragen.


M = Modify (Verändern)

Was kannst du verändern? Preis, Leistungsumfang, Geschwindigkeit, Design? Zum Beispiel schnellere Lieferung, kleinere Produktvariante, exklusivere Version?


P = Put to another use (Anders nutzen)

Wie kann etwas anders eingesetzt werden? Neue Zielgruppe, neue Anwendungsfälle. Zum Beispiel ein Produkt für Unternehmen nun auch für Privatkunden nutzbar machen.


E = Eliminate (Weglassen)

Was kann man reduzieren oder streichen? Komplexität, Funktionen, Schritte oder Kosten. Zum Beispiel: Weniger Features, dafür klarer Nutzen und einfachere Kommunikation.


R = Reverse (Umkehren/Umstellen)

Was passiert, wenn du etwas komplett umstellst? Reihenfolgen, Rollen, Prozesse. Zum Beispiel: Kunden zahlen im Voraus, statt nach Leistungserbringung oder Selbstbedienung statt persönlicher Verkauf.


Es geht darum, mit radikalen Gedankenspielen die Augen zu öffnen und echte Möglichkeiten zu erkennen. Als KMU oder Startup ist das genau deine Superkraft: Die Agilität. Im Vergleich zu grösseren Konzernen bist du weniger starr und kannst dich schneller anpassen. Nutze das und bleibe flexibel.


Am Schluss geht es aber hauptsächlich darum, ein echtes Problem zu lösen und dazu braucht es Offenheit, Mut und Proaktivität.


Hast du das Gefühl, dass du in diesem Zusammenhang ein Coaching brauchen könntest? Dann melde dich einfach bei mir und wir besprechen unverbindlich die Möglichkeiten: https://www.nubiz.ch/kontakt


News aus der Community


Benny Reiter Fotografie:

Einladung zur Multivisionsshow über Indien:


News aus der nubiz Ecke


Es gibt 2 Themen, die ich aktuell am bearbeiten bin:


nubiz community

Seit Anfang Jahr habe ich bewusst keine neuen Community Mitglieder angeworben. Unter dem Motto: Gemeinsam. Miteinander. Füreinander. will ich den gegenseitigen Austausch und Unterstützung fördern. Dies gelingt soweit bedingt. Ich überlege mir deshalb, wie wir die community noch schlagkräftiger und attraktiver machen können. Das Feedback aus der Community ist sehr positiv, so dass wir das unbedingt auf die nächste Ebene bringen sollten.


Bitte kontaktiert mich, wenn ihr Ideen dazu habt. Das würde mich sehr freuen. Im Verlauf vom Mai plane ich hier ein Refresh.


nubiz Wirtschaftslexikon

Die Beliebtheit ist erfreulich! Hier ergänze ich laufend Begriffe aus der Wirtschaftswelt von KMU, Startups und Gründer:innen.



Wenn ihr ein Thema erklärt haben wollt, das dort noch fehlt, dann schreibt mir einfach. Ich nehme es dann auch gleich im Lexikon auf, so dass es laufend weiter wächst.


Rückblick nubiz weekly vom April 2026 zum nachlesen



Thinking-Outside-the-Box
Thinking-Outside-the-Box

Eventvorschau Mai 2026



Vielen Dank für den Besuch im Newsletter.

Wenn du den monatlichen Newsletter mit Rückblick auf die weekly news zum Nachlesen abonnieren willst, dann mach das gerne HIER.


Ich wünsche einen erfolgreichen Mai und freue mich schon auf spannende Kontakte!


Alexander Osterberger-Barrett

Businesscoach








 
Die Auftragslage stimmt. Die Kunden sind zufrieden. Und trotzdem bleibt die Frage, ob das noch für morgen reicht?
Die Auftragslage stimmt. Die Kunden sind zufrieden. Und trotzdem bleibt die Frage, ob das noch für morgen reicht?

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz stehen genau an diesem Punkt. Eingebunden im Tagesgeschäft stellt man fest, dass sich die Welt rund um den eigenen Betrieb schneller als je zuvor verändert. Neue Technologien, unsichere Weltlage, veränderte Kundenerwartungen, steigende Kosten und mitten drin dein Geschäft. Die Frage ist nicht: Wird sich etwas verändern? Sondern: Wie gut ist mein Unternehmen darauf vorbereitet.


Die Zukunft beginnt im Hier und Jetzt

Wer die Zukunft einschätzen will, muss zuerst das eigene Unternehmen im Heute verstehen. Ohne eine ehrliche IST-Analyse bleibt alles nur ein Bauchgefühl. Ich sehe KMU und Solopreneure die diesen Schritt oft übersprüngen und auf Trends und Einflüsse reagieren. Dieser Aktionismus führt aber zu unberechenbaren Resultaten und hat mit einer strategischen Entwicklung nicht viel zu tun.


Eine saubere IST-Analyse schafft Klarheit:

Wo stehe ich wirklich? Was funktioniert gut? Wo bin ich verletzlich?


Ein einfacher Selbstcheck

Nimm dir Zeit und prüfe folgende 12 Fragen:

  • Wie abhängig ist mein Umsatz von wenigen Kunden, Kundengruppen und Kanälen?

  • Wie abhängig bin ich von Lieferanten?

  • Wie steht es mit meiner Abhängigkeit von starken Fachkräften und wie sichere ich deren Bestand?

  • Welchen Einfluss haben sich verändernde Kosten und wie hoch ist das Risiko erhöhter Kosten in den relevanten Bereichen?

  • Ist mein Angebot heute noch klar differenziert oder austauschbar?

  • Wie schnell kann ich auf Veränderungen am Markt reagieren?

  • Finden mich die Kunden von Morgen und wie attraktiv ist mein Angebot für die nächste Generation?

  • Stecke ich nur im Hamsterrad des Alltags fest oder nehme ich mir Zeit für strategische Themen?

  • Habe ich jederzeit Transparenz über meine Zahlen und kann ich deren Entwicklung gut prognostizieren?

  • Wie steht es um meine finanziellen Reserven und kann ich mit meiner Liquidität jederzeit die Zahlungsbereitschaft sicherstellen.

  • Wie offen bin ich für neue Impulse?

  • Loslassen: Welche Aktivitäten, Dinge, Prozesse braucht es in der jetzigen Form überhaupt noch?


Normalerweise kommt man bei der einen oder anderen Frage ins zögern. Du auch? Gut so, denn dort kannst du ansetzen, sobald du ein realistisches Gesamtbild zeichnen kannst. Hier liegen die Hebel für eine erfolgreiche Zukunft.


Typische Spannungsfelder im Schweizer KMU-Alltag

Ich sehe oft sehr solide gewachsene Geschäftsmodelle. Das ist sicherlich eine Stärke in der Schweiz. Gleichzeitig entstehen daraus auch typische Spannungsfelder:


  • Was lange funktioniert hat, soll bleiben. Doch Märkte verändern sich und verlangen mehr Flexibilität.

  • Der Fokus liegt meist auf einem sauberen Job. Für Neues bleibt dann wenig Raum.

  • Die Aufträge sind da. Die Zeit für strategische Entwicklung fehlt.


Lösen lassen sich diese Spannungsfelder nicht. Aber man kann sie bewusst steuern.


Zukunftsfähigkeit ist ein laufendes Projekt

Viele denken bei Zukunft an grosse Veränderungen, neue Geschäftsmodelle und komplette Transformation. In der Praxis sieht das hoffentlich anders aus. Zukunftsfähige Unternehmen stellen sich regelmässig kleine, klare Fragen:

  • Was sollten wir beibehalten?

  • Was müssen wir anpassen?

  • Was sollten wir bewusst loslassen?


Es geht nicht darum, alles auf den Kopf zu stellen. Die Kraft liegt vielmehr im kontinuierlichen Nachschärfen. Hier liegt der Unterschied zwischen reagieren und gestalten.


Ein externer Blick kann den Unterschied machen

Als Unternehmer ist man vielleicht zu nah am eigenen Geschäft. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht immer. Ein unbefangener externer Blick kann helfen, kritische Gegebenheiten ans Licht zu bringen.


Wenn du das testen möchtest, dann hast du bei mir zwei kostenlose Möglichkeiten, um das Potenzial für dein Unternehmen zu prüfen:



Fazit

Die Zukunft deines Unternehmens entscheidet sich nicht irgendwann. Sie beginnt im Hier und Jetzt. Wer sich ehrlich mit seiner aktuellen Situation auseinandersetzt und das zu einer laufenden Gewohnheit macht, trifft bessere Entscheidungen.


In diesem Sinne wünsche ich dir eine erfolgreiche Zukunft und melde dich, wenn ich dich auf dem Weg unterstützen kann.


Herzlich

Alexander Osterberger

Businesscoach bei nubiz.ch



 
Wenn du in der Box sitzt, solltest du dir vorstellen, wie es draussen ausschaut. Die Möglichkeiten von Thinking-Outside-The-Box für KMU und Startups findest du in diesem nubiz weekly Artikel!
Wenn du in der Box sitzt, solltest du dir vorstellen, wie es draussen ausschaut. Die Möglichkeiten von Thinking-Outside-The-Box für KMU und Startups findest du in diesem nubiz weekly Artikel!

Oft sind die grössten Hindernisse für Unternehmerinnen und Unternehmer nicht fehlende Ressourcen, sondern zu enge Denkmuster. Wer nur innerhalb der bekannten Grenzen denkt, gewinnt kein zusätzliches Land. Wachstum entsteht dort, wo jemand bereit ist, ausserhalb der Box zu denken.


Warum ist das jetzt so wichtig?

Der Druck auf Gründer:innen und KMU steigt: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Preiskampf, neue Wettbewerber, fehlende Sichtbarkeit. Die Welt dreht sich immer schneller. Klassische Strategien funktionieren oft nur begrenzt. Statt mehr vom Gleichen sind innovative Lösungen gefragt und diese entstehen durch mutige Fragen, Perspektivwechsel und das bewusste Brechen von Routinen. Hier liegt die Kraft des kreativen Problemlösens.


Es war einmal ein kleines Café

Dieses Café kämpft mit sinkenden Umsätzen trotz guter Passantenlage und gemütlichen Sitz-Nischen. Niemand scheint sich mehr die Zeit für einen Kaffee zu nehmen.


Die radikale Frage: "Was wäre, wenn wir gar keine Sitzplätze mehr hätten?"


Den Passanten im busy Viertel nähe Bahnhof fehlt vielleicht einfach die Zeit, um sich hinzusetzen. Also warum nicht einfach weg mit den Sitzplätzen. Ein paar Stehtische aufstellen und Qualitätskaffee vom Barista anbieten, der im Express-Tempo und mit einem Lächeln zubreitet wird (auch zum Mitnehmen)?


Wenn du an bestehendem festhältst, dann verbaust du dir womöglich den Weg zu einer lukrativen Lösung - "Braucht es Sitzplätze" kannst du ganz einfach ersetzen, um auch bei dir ein bestehendes Problem zu hinterfragen und Möglichkeiten neu zu denken.


Kollaborieren statt Konkurrieren

Gerade in Zeiten von höheren Fixkosten und Fachkräftemangel, kann man sich auch mal fragen, ob man denn alles alleine tun muss. Vielleicht kann man ja sogar einen Mitbewerber zum strategischen Partner machen und Ressourcen gemeinsam nutzen. Oder man bildet einen Pool zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen. Das ist oftmals nur eine kleine organisatorische Frage und kann für ein Tripple-Win sorgen. Ein gestärkter Auftritt mit geteilten Kosten für dich und deinen neugewonnenen Partner sowie mehr Kompetenz und Flexibilität für deine Kunden. Ich liebe Win-Win-Win Lösungen (Du, dein Partner, deine Kunden - alle gewinnen).


Welche Ressourcen brauchst du? Was fehlt? Wie nutzt du eigene Ressourcen und kannst du sie voll auslasten? Denke nicht nur an Personalressourcen, sondern auch an andere relevanten Kostenpunkte wie Miete, Lager, Transport, Marketing oder Beschaffung. Welche Lösungen sind denkbar, wenn du über den Gartenzaun schaust?


Loslassen

Gerade als Startup steht man oft unter immensem Druck und hat hohe Entwicklungskosten, die sich über eine lange Zeit erstrecken. Ein Fehler, der immer wieder auftaucht: Man fixiert sich auf eine Ziellösung. Die will aber nicht funktionieren.


Was würde geschehen, wenn wir diese Idee loslassen?


Wir würden betrachten, was wir bisher geschaffen haben und für wen diese Technologie gewinnbringend eingesetzt werden könnte?


Manchmal braucht es einen Schritt zurück, um zwei nach Vorne zu kommen.

Radikal. Ehrlich. Unbefangen.


Techniken können helfen, die richtige Perspektive zu finden

Diverse Techniken können helfen, neue Lösungsansätze zu finden, indem neue Denkwege aktiviert werden:

  • Die überspitze Was-Wäre-Wenn-Frage: Was wäre, wenn unser Produkt von heute auf morgen doppelt so teuer wäre, zum Beispiel?

  • Die neue Perspektive: Wie würde mein härtester Kritiker meine Situation einschätzen und was würde er mir raten, wenn er es plötzlich gut mit mir meinte? Jede Perspektive bringt ein neues Bild und andere Impulse. Immer auch eine spannende Frage: Versteht ein 3-Jähriges-Kind mein Angebot und wie würde ich es beschreiben, damit es das versteht? Es fragt dann übrigens trotzdem: "Warum?". Gut so!

  • Die Substitutionstechnik: Ersetze ein Element einer bestehenden Lösung mit einem komplett neuen Ansatz (z.B. interaktive Video-Module statt Workshops oder als Restaurant eine flexible grosse Kreidetafel, statt eine feste Karte)

  • Die Reverse-Thinking-Methode: Dreh mal die Problemstellung um 180°. Also frage zum Beispiel statt nach der Lösung des Problems, wie man das Problem noch verschlimmern kann. Ja, genau! Wenn du dann die Antworten umdrehst, findest du oft überraschend gute Lösungen.


Wie kann ich Outside-the-box-Denken in meinem Betrieb fördern?

  • Kunden, Mitarbeiter und Stakeholder als Co-Innovatoren einbeziehen

  • Fehler zulassen: Innovation entsteht durch Experimente und aus Fehlern lernt man!

  • Branchenfremde Inspiration suchen. Das wirkt auch extrem motivierend!

  • Tabu-Bruch: Was ist so, weil es immer so war und was, wenn wir das jetzt nicht mehr tun?

  • Team-Brainstormings "no-limits": Alle Antworten zu einer Problemstellung sind erlaubt.

  • Kreativ-Sprints: Gemeinsam neue Optionen finden und testen (design-thinking, Lean Management)


Geheimtipp: Wenn jemand mit einer Idee auftaucht, die du im ersten Augenblick - sagen wir einmal - wenig überzeugend findest, dann sag nicht einfach NEIN!


Nimm dir die Zeit und frage: "Kannst du mir das erläutern?" Höre aufmerksam zu und stelle Folgefragen. Das fördert einen alternativen Denkprozess bei beiden Parteien (und den Respekt untereinander).


Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber im aktuellen Umfeld fühle ich oft, dass ich gar keine Zeit habe. Wenn ich sie mir aber bewusst nehme, dann ist das ein sehr gutes Gefühl.


Wo steckst du gerade? Wollen wir uns einmal unverbindlich unterhalten? Telefonisch oder auch gerne mal bei einem Kaffee (mit Sitzgelegenheit)? Melde dich gerne bei mir: https://www.nubiz.ch/kontakt


News abonnieren (einmal monatlich mit Rückblick auf nubiz weekly Beiträge)


Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche!


Alex

Dein Businesscoach



 
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