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Die Schweiz bietet ein unternehmerfreundliches Gründungsumfeld. Trotzdem ist die Gründung einer GmbH oder AG kein Selbstläufer: Kapitalvorschriften, Handelsregister, Statuten, Einlagen, Liberierung, Sperrkonto, öffentliche Beurkundung eines Notars - all das muss sauber vorbereitet werden. Dieser Leitfaden zeigt, wann sich welche Rechtsform eignet und wie der Gründungsprozess Schritt für Schritt funktioniert. Besonders wichtig: die korrekte Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister sowie die Möglichkeiten der Sacheinlage und Teilliberierung, die viele Gründer unterschätzen.


GmbH oder AG: Welche Rechtsform passt?


GmbH: Ideal für kleinere, persönlich geführte Unternehmen

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eignet sich besonders, wenn:

  • die Gründer aktiv im Unternehmen mitarbeiten

  • die Eigentümerstruktur überschaubar bleibt

  • Transparenz über die Gesellschafter kein Problem darstellt

  • ein Startkapital von mindestens CHF 20'000 verfügbar ist


Zu beachten:

Die Gesellschafter sind im Handelsregister öffentlich sichtbar. Das ist ein Punkt, der für manche Gründer relevant ist.


AG: Die richtige Wahl für Wachstum, Investoren & Anonymität

Die Aktiengesellschaft (AG) ist ideal, wenn:

  • Investoren oder neue Aktionäre später einsteigen sollen

  • Eigentümer anonym bleiben sollen

  • ein "möglichst grosser" Auftritt aufgrund des "Prestiges" relevant ist

  • ein Startkapital von mindestens CHF 50'000 liberiert werden kann (50 % des Aktienkapitals von mindestens CHF 100'000)


Zu beachten: Die AG ist formeller und verursacht oft höhere Kosten, dafür bestehen gegenüber der GmbH möglicherweise leichte Vorteile bei der Reputation.


Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Wichtige Unterschiede zwischen GmbH und AG im Überblick
Wichtige Unterschiede zwischen GmbH und AG im Überblick

Schritt-für-Schritt: So gründest du eine GmbH oder AG in der Schweiz


1 Vorbereitung und Planung:

  • Rechtsform wählen

  • Firmenname prüfen

  • Sitz bestimmen

  • Zweck definieren (Tätigkeitsbeschreibung!)

  • Kapital organisieren (Bar- oder Sacheinlage)


Wichtiger Hinweis:

Die Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister sollte präzise, aber nicht zu eng formuliert sein. Eine zu enge Formulierung schränkt spätere Geschäftstätigkeiten ein und macht Anpassungen nötig. Eine zu breite oder zu offene Formulierung wirkt hingegen unseriös. Optimal ist eine klare, flexible Beschreibung, die das Kerngeschäft sowie strategische Vorhaben abdeckt und Wachstum zulässt.


2 Statuten erstellen:

Die Statuten enthalten u.a.:

  • Firma und Sitz

  • Zweck

  • Kapital und Liberierung

  • Organe

  • Regelungen zur Übertragbarkeit

    ...


Unterschied GmbH und AG:

Die Statuten der AG sind stärker kapital- und strukturbezogen. Die Statuten der GmbH sind stärker personenbezogen und erlauben detaillierte Regelungen zu Rechten und Pflichten der Gesellschafter, welche unter Umständen sehr wichtig sein können, damit das Unternehmen nicht blockiert wird.


3 Kapitaleinzahlung und/oder Sacheinlage:

Das Kapital, oder ein Teil davon, kann auch in Form einer Sacheinlage eingebracht werden. Sobald ein Anteil bar erbracht wird, brauchst du ein sogenanntes Kapitaleinzahlungskonto, welches bei einer Bank gebührenpflichtig eröffnet werden muss.


Bargründung:

  • Konto bei der Bank eröffnen

  • Kapitaleinzahlung leisten

  • Bank stellt Bestätigung über Kapitaleinzahlung aus (Konto wird erst freigegeben, wenn Firma im Handelsregister eingetragen ist).


Sacheinlagegründung (Gegenwert als Alternative zur Bareinzahlung):

  • bei GmbH und AG möglich

  • benötigt: Sacheinlagevertrag, Bewertung, Prüfungsbestätigung eines zugelassenen Revisors

  • Beispiele: Fahrzeuge, Maschinen, Software, Patente, Immobilien


4 Öffentliche Beurkundung beim Notar:

Der Notar erstellt und beurkundet:

  • die Gründungsurkunde

  • die Statuten

  • Sacheinlageverträge (bei Sacheinlage)

  • die Wahl der Organe


5 Handelsregistereintrag:

Nach der Beurkundung erfolgt die Anmeldung beim Handelsregisteramt. Erst mit dieser Eintragung entsteht die Gesellschaft rechtsgültig.


Hinweise und Tipps


  • Möglichkeit der Sacheinlage prüfen

  • Möglichkeit der Teilliberierung prüfen

  • Auf Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister achten

  • Möglichkeit der Online-Gründung*


*Sofern die Tätigkeitsbeschreibung im Handelsregister nicht zu komplex erscheint und keine spezifische Beratung seitens des Notars erforderlich ist, bietet sich sowohl bei der AG als auch bei der GmbH eine Online-Eröffnung an (auch bei Sacheinlagen). Online-Anbieter bieten einen mehrheitlich digitalen Prozess mit In-House-Notaren an.



Vorteile:

  • Die Gründung kann mehrheitlich bequem von zu Hause aus erfolgen

  • Die Kosten sind oft wesentlich tiefer als der Weg über ein Notariat (ca. CHF 500 - 800 pauschal im Vergleich zu Kosten beim Notariat ab ca. CHF 2000)


Nachteile:

  • Geringere persönliche Beratung

  • Technische Hürden


Gerne stehe ich bei Fragen und Anliegen zur Verfügung und biete dir an, meine vielseitigen Services während des Gründungsprozesses zu prüfen:


Melde dich, wenn ich etwas für dich tun kann! Ich wünsche dir eine erfolgreiche Woche.


Herzlich,


Alex Osterberger-Barrett

Businesscoach


+41 (0)76 823 73 33




 
London's Oxford Street
London's Oxford Street

Was macht ein Businesscoach konkret und welchen echten Mehrwert bringt eine solche Partnerschaft Gründer:innen, Selbstständigen und KMU? Genau dieser Frage widmen wir uns im Leitartikel (Spoiler: Als Unternehmer:in hast du dich sicherlich auch schon mehrfach gefragt: Und jetzt? Wie komme ich am besten ans Ziel?). Ausserdem findet ihr wie gewohnt Neuigkeiten aus der nubiz-Küche, Stimmen aus der Community sowie die Eventvorschau für März. Viel Freude bei der Lektüre der Februar-Ausgabe.


Inhalt:

  • Leitartikel

  • News aus der nubiz Küche

  • Stimmen aus der Community

  • Eventvorschau für März


Wie ein Businesscoach zum Gamechanger werden kann


Nicht nur als Gründer:in, sondern auch als etabliertes KMU stehst du immer wieder vor neuen Herausforderungen und fragst dich nach dem optimalen Weg, der nachhaltig Sicherheit und Wachstum verspricht. Genau hier beginnt der Nutzen einer solchen Zusammenarbeit. Schauen wir uns zuerst das Aufgabenprofil eines Businesscoaches an:


Businesscoaching in der Gründungsphase

  • Entwicklung Geschäftsidee und Businessplan

  • Prüfung Markt, Zielgruppe und Angebot

  • Aufbau Finanzplanung und Finanzierungsplanung

  • Wahl der Rechtsform, Struktur und Organisation

  • Guidance und Fahrplan in der Gründungsphase


Businesscoaching in der Weiterentwicklung

  • Optimierung Geschäftsmodell und Strukturen

  • Schärfung Strategie und Positionierung

  • Planung bei Wachstum, Veränderung oder Neuausrichtung

  • Sparringspartner bei unternehmerischen Fragen

  • Entwicklung Führung, Organisation, Prozesse

  • Finanz- und Finanzierungsplanung


All diese Fragen betreffen sowohl das Geschäft als auch die Menschen dahinter. In diesem Spannungsfeld schafft ein Businesscoach Klarheit und bringt Know-How sowie fachliche Expertise ein, um Kundinnen und Kunden bei wichtigen Entscheidungen sowie ihrer persönlichen und unternehmerischen Entwicklung zu unterstützen.


Im Idealfall wird der Businesscoach zu einer vertrauten Ansprechperson, die das Unternehmen und die Menschen dahinter bestens kennt und bei Bedarf mit einer neutralen Ausseneinschätzung unterstützt, um fundierte Entscheidungen und nachhaltige Lösungen zu ermöglichen. Deshalb ist das Kennenlernen sehr wichtig.

Die Chemie muss passen, denn gegenseitiges Vertrauen ist das A & O für eine konstruktive Zusammenarbeit.


Konkrete Punkte, warum eine Zusammenarbeit so wirksam ist

  • Fokus auf deine individuellen Ziele: Ein Businesscoach ist zu 100 % unabhängig. Keine versteckten Interessen. Es geht einzig und allein um dein Unternehmen, deine Ziele und deinen Erfolg.

  • Klarheit schaffen, wo Unsicherheit herrscht: Viele Unternehmer:innen wissen, was sie wollen, aber nicht immer wie sie optimal zum Ziel kommen.

  • Erfahrung: Ein professioneller Businesscoach bringt tiefes Know-how aus Analyse, Beratung und Begleitung zahlreichen Unternehmen mit. Dieses Wissen ermöglicht es, Muster zu erkennen, Risiken früh zu identifizieren und Chancen sichtbar zu machen, die du selbst vielleicht übersehen würdest.

  • Finanzplanung & Business-Model-Expertise: Gerade in der Schweiz sind solide Finanzpläne, realistische Forecasts und ein tragfähiges Geschäftsmodell entscheidend. Ein Coach unterstützt dich dabei, Zahlen zu plausibilisieren und strategisch zu planen - ohne Schönfärberei, aber vertraulich & professionell.

  • Tools, Methoden & praxiserprobte Strategien: Ein Businesscoach kennt die Werkzeuge, die funktionieren und weiss, mit welchen Tools optimale Ergebnisse erzielt werden können.

  • Echter Sparringpartner: Ein Coach sagt nicht einfach "ja". Er spiegelt ehrlich, stellt die richtigen Fragen, fordert heraus und stärkt dich dort, wo du Unterstützung brauchst.


Unter dem Strich werden so Ziele nicht nur schneller, sondern wahrscheinlich auch entscheidend sicherer erreicht und man entwickelt sich während des Prozesses laufend weiter. Mehr Klarheit, mehr Sicherheit und echte Entlastung. Das ergibt bessere Entscheidungen, weniger Fehlkosten und eine schnellere und effizientere Umsetzung bei adäquater Risikoabwägung.


Ich bin Businesscoach, weil ich der grösste Fan bin von echtem Unternehmertum und Pioniergeist. Ich habe uneingeschränkten Respekt vor allen Menschen, die sich mutig für die Selbstständigkeit entscheiden und den Weg auch gehen! Ich freue mich, wenn ich ein klein wenig zum Erfolg beitragen kann.


News aus der nubiz Küche


Neues Workshop-Format für Business-Starter in Bern

Aktuell arbeite ich an einem Format für Business-Starter mit einer Serie von 3 Workshops mit einem Pilotprojekt in Bern und einer kleinen Gruppen von 6 - 10 Personen. Das Ziel: Von einer wagen Idee zu einem konkreten Businessplan zu gelangen. Dabei arbeiten wir je 30 Min. in der Gruppe und 1 Stunde individuell an den einzelnen Projekten.


  1. Im ersten Workshop wird eine tragfähige Idee entwickelt.

  2. Im zweiten Workshop schauen wir und den Markt und die Umsetzbarkeit an.

  3. Im dritten Workshop kümmern wir uns um das Konzept (Geschäftsmodell) und die Businessplanung.


Klingt das spannend? Melde dich, wenn du grundsätzlich interessiert bist und gib Bescheid, was du in einem solchen Format erwartest, damit es sich für dich lohnt:


Blick zurück auf die nubiz weekly Artikel vom Februar


Zum nachlesen:


News aus der nubiz Community


News von Nautilus, Thun

Nautilus lädt an ihrem Standort im Bälliz Thun zu einem Event der kreativen Art ein! Das Format heisst PIXMIX und bietet am 9. April 2026 allen Interessierten Gelegenheit, Projekte,Kunst oder ihre Geschichten in 20 Bildern zu präsentieren. Da jedes Bild 20 Sekunden gezeigt wird, beschränkt sich die Präsi auf genau 6 Min. 40 Sek. pro Person. Die Ausgangslage ist für alle gleich. Hier erfährst du mehr!


News von Soulisland, Thun

Soulisland lädt zu einer kulinarischen Reise in die Karibik ein. Mit der Feinschmecker Marinade wird aus Poulet ein exotischer Leckbissen. Frische Limone, feurige Scotch Bonnet Chilli (medium scharf) sowie exotische Gewürze wie Piment, Zimt, Ingwer und Thymian sorgen für den unverwechselbaren Geschmack und Duft, wie man ihn sonst nur von Montego Bay kennt. Hier erfährst du mehr.


News von Benny Reiter, Burgdorf

Mehr Kunden. Mehr Klarheit. Mehr Sicherheit für dein Business. Du willst mit deinem kleinen Unternehmen vorwärts kommen, doch dir fehlen die Kunden. Ich kenne das und zeige dir, wie Kundengewinnung heute wirklich funktioniert: ehrlich, strukturiert und ohne Marketing Bla Bla. Ich begleite dich persönlich, damit du sichtbar wirst, ein passendes Werbesystem aufbaust und regelmässig neue Kunden gewinnst. Hier erfährst du mehr.


Eventvorschau März



Nun wünsche ich euch einen guten Start in den März & jede Menge Sonnenschein!


Herzlich,

Alexander Osterberger

Businesscoach


 
Warum die Finanzierung für Neugründer oft zur ersten grossen Hürde wird und wie man sie überwindet.
Warum die Finanzierung für Neugründer oft zur ersten grossen Hürde wird und wie man sie überwindet.

Gründerinnen und Gründer starten meistens voller Energie mit einer tollen Geschäftsidee im Gepäck und einem gut durchdachten Plan! Wenn es dann aber um die Finanzierung geht, trifft die Vision auf eine harte Realität. Banken winken ab, Investoren sind kritisch und Alternativen sind schwierig zu finden. Die gute Neuigkeit? Es gibt mehr Möglichkeiten als du denkst, man muss nur wissen, welcher Weg zum Unternehmen passt.


Warum die Finanzierung für Neugründer oft zur ersten grossen Hürde wird


Neue Unternehmen haben es schwer, klassische Finanzierungspartner zu überzeugen. Das liegt oftmals nicht an der mangelden Qualität der Idee, sondern an den typischen Rahmenbedingungen:


  • Fehlende History: Banken wollen Zahlen sehen - Umsätze, Cashflows, volle Auftragsbücher, einen bestehenden Kundenstamm. Ein junges Unternehmen hat davon naturgemäss wenig. Der Case besteht oft aus einem Zukunftsbild, das auf Annahmen baut.

  • Risikoprofil: Das Risiko des Scheitern ist bei Startups statistisch gesehen sehr hoch. Das macht Geldgeber vorsichtig.

  • Unklare Skalierbarkeit: Besonders bei innovativen Geschäftsmodellen fehlt oft der Beweis, dass der Markt gross genug ist und das Angebot funktioniert.

  • Fehlende Sicherheiten: Software, Know-how oder eine gute Idee lassen sich nicht verpfänden.


Gerade Banken sind in der Schweiz traditionell risikoavers. Sie finanzieren lieber bestehende Unternehmen mit stabilen Cashflows als ambitionierte Neugründer, was auch eher dem Auftrag der Bank entspricht. Denn das Geld, welches sie auf der einen Seite entgegennehmen (Spargelder), soll auf der anderen Seite auch möglichst sicher angelegt werden (Kredite). Doch das bedeutet nicht, dass gar nichts möglich ist.


Banken: Was realistisch ist und was nicht!


Banken eignen sich als Finanzierungspartner vor allem für KMU mit erprobten Geschäftsmodellen und "sicheren" Cashflows sowie Unternehmen mit einer ausserordentlich guten Bonität und Sicherheiten (Immobilien, Bürgschaften).


Das ist für neue Unternehmen oft nicht in ausreichender Form zu gewährleisten. Eine Möglichkeit bieten hier Bürgschaftsgenossenschaften wie BG Mitte oder BG Ost, die Kredite von neuen Unternehmen unter Umständen bis zu einem gewissen Betrag verbürgen und so die Chancen auf einen Bankkredit erhöhen, denn die Bürgschaft gilt als sicher und ist ein Förderinstrument.


Welche Alternativen gibt es sonst und für wen eignen sie sich?


Bootstrapping - der unterschätzte Klassiker


Viele erfolgreiche Unternehmen wurden ohne externe Finanzierung aufgebaut (Basis: eigene Mittel & laufende Einnahmen werden ins eigene Wachstum investiert, plus eventuell Unterstützung von Family & Friends als Förderer).


Geeignet für:

  • Dienstleistungsunternehmen

  • Gründung mit tieferen Startinvestitionen

  • Unternehmer:innen, die volle Kontrolle behalten wollen


Vorteil: Keine Abhängigkeit von Investoren

Nachteil: Langsameres Wachstum


Business Angels - Kapital und Know-how


Business Angels investieren ihr eigenes Kapital in frühen Phasen in Unternehmen und bringen auch ihre Erfahrung mit ein (Bsp. SICTIC, BAS oder B2venture).


Geeignet für:

  • Innovative Start-ups

  • Skalierbare Geschäftsmodelle

  • Gründer, die Mentoring schätzen


Vorteil: Zugang zu Netzwerk und Expertise

Nachteil: Abgabe von Anteilen


Venture Capital - Wachstum finanzieren


VCs steigen meist später ein als Business Angels und investieren grössere Beträge.


Geeignet für:

  • Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial

  • Tech-, MedTech-, FinTech- oder DeepTech-Unternehmen


Vorteil: Schneller Kapitalaufbau

Nachteil: Hohe Erwartungen an Wachstum und Exit


Förderstellen & Stiftungen - unterschätzte Chancen


Die Schweiz bietet eine Vielzahl an Förderprogrammen:


Geeignet für:

  • Innovative oder gesellschaftlich relevante Projekte

  • Start-Ups mit Forschungsbezug

  • Unternehmen mit regionalem Nutzen


Vorteil: Nicht rückzahlbare Beiträge

Nachteil: Oft recht aufwendige Antragsprozesse


Crowdfunding - Finanzierung durch die Community


Plattformen wie Wemakeit oder Kickstarter ermöglichen es, Kapital über viele Unterstützer zu sammeln.


Geeignet für:

  • Kreative Projekte, die faszinieren

  • Produkte mit toller Story, die sich gut vermarkten lassen

  • Angebote mit Nutzen, der Emotionen weckt


Vorteil: Finanzierung & Marketingeffekt

Nachteil: Hoher Aufwand für Kampagnenaufbau


Crowdinvesting - Investitionen von einer öffentlichen Community


Eine Plattform wie Conda eignet sich für innovative Firmen die wachstumsorientiert sind und mit der Öffentlichkeit marketingwirksam arbeiten wollen.


Geeignet für:

  • Innovative Startups

  • Wachstumsorientierte KMU


Vorteil: Kombination aus Finanzierung und Marketing (hohe Sichtbarkeit)

Nachteil: Hoher zeitlicher und personeller Aufwand für die Kampagnen


Crowdlending - Kredit von der Masse


Plattformen wie Lend oder CreditGate24 vermitteln Kredite von privaten Anlegern. Diese Plattformen bilden eher eine Alternative für KMU als für neue Unternehmen oder Startups.


Geeignet für:

  • KMU mit solider Planung

  • Unternehmen, die keinen Bankkredit erhalten


Vorteil: Flexiblere Kriterien und schnellere Antragsverfahren als bei Banken

Nachteil: Zinsen oft höher als bei Banken und operative Tätigkeit wird vorausgesetzt (2 Jahresabschlüsse).


Fazit: Finanzierung ist auch Positionierung


Finanzierung ist nicht nur ein finanzielles, sondern auch ein kommunikatives Thema. Wer Kapital sucht, muss:

  • eine fördernswerte Story erzählen

  • den Nutzen sichtbar machen

  • Vertrauen aufbauen & transparent informieren

  • Zahlen und Vision verbinden mit prüfbaren Informationen

  • empfängergerecht kommunizieren


Eine starke Positionierung erhöht nicht nur die Chancen auf Finanierung, sie stärkt ganz generell das Fundament des Unternehmens.


Die Finanzierung eines neuen Unternehmens ist anspruchsvoll, aber nicht unmöglich. Entscheidend ist, die Optionen zu kennen und strategisch zu kombinieren. Wer früh plant, klar kommuniziert und die passende Finanzierungsstrategie wählt, schafft die Basis für nachhaltigen Erfolg.


Die Finanzierung eines neuen Unternehmens ist anspruchsvoll, aber keineswegs unmöglich. Entscheidend ist, die Optionen zu kennen und strategisch zu kombinieren. Ob Bankkredit, Business Angel, Crowdfunding oder Fördergelder – jede Möglichkeit hat ihren Platz. Wer früh plant, klar kommuniziert und die passende Strategie wählt, verschafft sich die beste Ausgangslage.


Kostenlose Ersteinschätzung Finanzierungsvorhaben


Hier kannst du dein Finanzierungsprojekt kurz vorstellen und ein erstes kostenloses Feedback mit hilfreichen Tipps erhalten.


Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen nächsten Schritten und stehe dir bei Fragen gerne zur Seite!


Herzlich,


Alexander Osterberger-Barrett

Businesscoach

 
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